Und der Haufisch, der hat Zähne und die trägt er im Gesicht,,,,,,,,,,,,


Ich war mit dem Hunden eine Runde im Park, es ist später Nachmittag. Ich bin gerade dabei, die Hunde ins Auto zu setzen,

als eine junge Frau Anfang 20, völlig aufgelöst auf mich zu kommt.

" Bitte, können Sie bitte die Polizei rufen" sagt sie zu mir.

Hinter der jungen Frau sehe ich einen jungen Mann, der von einem anderen jungen Mann beschimpft und bedrängt wird.

Ich spüre die aggressive Energie und ich sehe die Angst in den Augen der jungen Frau.

Die beiden Männer befinden sich ca. 5 Meter vor meinem Auto. Der Angreifer treibt sein "Opfer" vor sich her, dieser weicht auf die Straße aus. Ich bin froh, dass mein Auto im Schatten steht und es relativ kühl ist für einen Sommertag. 

Ich öffne noch die Fenster für die Hunde und schließe mein Auto ab. Die junge Frau hat Tränen in den Augen. 

Vater, was soll ich tun? denke ich.

Immer noch befinden sich die beiden Männer auf der Straße, der Angreifer treibt das Opfer immer weiter 

und beschimpft es aufs übelste, steigert sich in seinen Hass hinein. Er beginnt sein Opfer zu schlagen, tritt nach ihm,,,,

Orchester der Gewalt, der Teufel tanzt.

Die junge Frau ruft voller Angst, bitte hilft ihm doch jemand. 

Wie schrecklich ist es, einen geliebten Menschen in Gefahr zu wissen.

Ich habe mein Handy nicht mit und überlege, was kann ich tun, kann ich etwas tun?

Ich nähere mich den Männern und begebe mich auch auf die Strasse, ich stelle mich vor das Opfer und sehe dem Angreifer ruhig in die Augen. Man muss kein Hellseher sein, um zu erkennen, dass der Angreifer unter Drogeneinfluss steht, keine Ahnung was er genommen hat, aber es macht ihn aggressiv und wahn------sinnig......!

Ich sage;" hör mal mein Hase, lass doch den Jungen in Ruhe, siehst du nicht, dass er Angst vor dir hat? Lass uns doch zurück auf den Gehweg gehen", ich lächle den Angreifer an und stehe demütig vor ihm. 

Währenddessen ist Manuela mit ihren Hunden an meinem Auto aufgetaucht, sie war mit ihren Hunden auch eine Runde, 

wir kennen uns, wie sich eben Hundeleute kennen. "Soll ich die Polizei rufen?"ruft sie in meine Richtung, 

ich weiß es nicht, denke ich, soll sie? Sind die schnell genug hier? 

Wir stehen immer noch mitten auf der Hauptstraße, vor mir der Angreifer, hinter mir das Opfer. 

Aufgeregte Autofahrer beschimpfen uns, negative Energie formt eine Zwangsjacke, wir spüren die Macht des Bösen,,,,,,,,,,,,,

Plötzlich sieht mich der Angreifer mit völlig klarem Blick an und sagt: " gehen Sie bitte von der Straße, sonst werden Sie noch überfahren". 

Ich antworte: " Komm mein Hase, lass uns gemeinsam von der Strasse gehen." Ich nehme ihn an der Hand und wir gehen gemeinsam zurück auf den Bürgersteig. Der Täter lamentiert noch und all sein Hass,,,,, vergiftet die Luft, während er sich langsam entfernt.

Ich sage zu dem Opfer, du nimmst jetzt dein Mädchen und ihr geht ganz schnell, ganz weit weg. 

Er sagt:"ich hätte mich auch verteidigen können" usw. natürlich will er nicht als Feigling vor seinem Mädchen da stehen, 

verstehe ich.

Ich sage,,, ab mit euch aber Dalli, Dalli.

Nun gehe ich zu meinem Auto, um nach den Hunden zu sehen und Manu zu begrüßen.

Manu sieht mich an und sagt, was war das denn ? Ich antworte:

" das ist der Teufel, wie er durch den Menschen wirkt"



Warum ich diesen Vorfall erzähle,,,,,,,,,,,,,,,


Folgendes,,,,,,,,

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da wäre das Ganze anders gelaufen, zum einen hätte ich vielleicht Sela aus dem Auto geholt, um sie als Schutz ein zu setzen, zum anderen, wäre ich mit einer anderen Einstellung in diese Situation gegangen. Das Ganze wäre vielleicht eskaliert und hätte mir sogar das Leben kosten, bzw. mich verletzen können. Aggression ist eine Einstellung. 

Eruption des Bösen.

Ich war die Ruhe Selbst und ich spürte, je mehr ich diesen Angreifer liebe, desto größer ist meine Chance diese Eskalation friedlich zu beenden. Ich war vernünftig und habe daran gedacht, dass eine solche Begegnung meinen Hund Sela, wieder um Längen in ihrer Entwicklung zu einem entspannten Hund, zurück werfen würde. 

Ich habe gefühlt, dass der Hass gegen die Liebe keine Chance hat.

Ich wollte helfen und ich wollte Frieden. Ein Opfer, ein Täter. 

Das Opfer, gepflegt, adrett, sympathisch. 

Der Täter, ungepflegt, verwahrlost, unsympathisch. 

Doch so sehe ich das nicht mehr. Für mich sind beide Opfer, denn jeder der sich so fühlt wie der Angreifer, ist auch ein Opfer. 

Ein Opfer der Versuchungen dieser Welt und des Herren dieser Welt. So, sehe ich das heute und bin froh, dass ich helfen durfte.

Und ich bin mir bewusst, dass ich auch so,,,, hätte enden können, ein Lakai des Bösen.


Danke Vater für deine Hilfe.




L