Mein kleiner Matiz, mein Auto.

Die Zeit mit Johnny auf dem Campingplatz, alles und noch mehr.
Mit dem Matiz nach München, die Beerdigung meiner Mutter planen.
In den Urlaub mit Melanie, alles rein in das Auto und los.
Über Stock und Stein, durch das Gebüsch, im Sand stecken geblieben, auf einen Stein gefahren, morgens um fünf Uhr los zum See, 
um 6 Uhr im glasklaren Wasser. 
Freiheit

Sonntag morgen, es ist Muttertag, ich will Melanie abholen, wir machen uns einen 
schönen Tag. Sela springt  in das Auto, ich steige ein und,,,,,Lenkradschloss defekt, hatte ich schon einmal.
Da sitze ich nun und mir wird bewusst, dass es Zeit ist, Zeit um sich von diesem Auto zu trennen. Die rechte Türe, alle Schlösser, Reifen, Bremsen,,,,dies unddas,,,,unddasAlter. 
Der TÜV ist fällig und es sieht nicht gut aus für 
den kleinen tapferen Matiz.

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da hätte ich mir jetzt tausend und einen Gedanken gemacht.
Tausend Gedanken voller Selbstmitleid und Hoffnungslosigkeit,
was wenn ich zum Tierarzt muss? 
Ausstellung?
Welpen besuchen?
raus in Wald und Flur?
Unabhängigkeit
Der Tag wäre für nichts mehr gut geworden.

warum ich?
Tja,,,,
Warum nicht ich?
Klar ist das jetzt echt doof, ich hatte immer ein Auto, jetzt nicht mehr.

„Echt jetzt Gott?
Und all Deine Verheissungen?
Leben in ganzer Fülle und so, gehört da nicht auch ein Auto dazu?“

Natürlich frage ich Gott, jedoch bin ich nicht gefrustet oder genervt, kann ja durchaus noch kommen, noch nehme ich es relativ gelassen.
Ich bin eine Drama Queen, also kommt da auch noch Drama!
Nur ich wehre mich, gebe mein Bestes, diese!
Gedanken will ich nicht denken.
Natürlich ist es mit Auto einfacher, bequemer.
Evtl. meint Gott, zu einfach und bequem.
Mein Dasein........
Jetzt muss ich mich neu sortieren und dann kann ich ja immer noch rum heulen. 

Alles gut, dass denke ich, ich verliere nur das Auto, nicht meine Beine.
Ich glaube das ist ein Teil von Frieden, Frieden der uns durch Jesus gegeben wurde. 
Wir haben! Frieden, also ist er da.

All das was wir meinen haben zu müssen,
hat es uns jemals Frieden beschert?

Sieht so aus als meine Gott, dass ich jetzt kein Auto brauche.
Ich habe das Auto ausgeräumt, es wird abgeholt, dass eine oder andere wird mit Sicherheit noch eine Zukunft haben, der Rest kommt in die Presse. 13 Jahre lang hat michdiesesAutodorthingebracht,  wohin ich es gefahren habe.
Das wars!
Danke undTschüss , schön wars mit dir Matiz.
Danke Gott

Wer von euch kann dadurch, dass er sich Sorgen macht, sein Leben auch nur um eine einzige Stunde verlängern?
(Matthäus 6,27)